Wir müssen unbedingt Raum für
Zweifel lassen, sonst gibt es keinen Fortschritt, kein Dazulernen. Man kann
nichts Neues herausfinden, wenn man nicht vorher eine Frage stellt. Und um zu
fragen, bedarf es des Zweifelns.“ Richard P. Feynman, Es ist
so einfach, S. 148)
In früheren Artikeln wurde ein Urteilchen
"H" ohne Eigenschaften wie Gravitationswirkung und elektrostatische
Wechselwirkung angenommen. Dieses Teilchen zerfällt in einen gravitativen Teil
g, und einen antigravitativen a, womit die Gravitationskraft als erste Kraft
und schwere Masse entsteht. Der weitere Zerfall mit elektrischen
Ladungen führt zu g+ und g-, ferner zu a+ und a-, womit die elektrische
Wechselwirkung auftritt. Damit gibt es keine neutralen Basisteilchen.
Die Massen aller Teilchen sind extensive
Größen, Gravitation bzw. Antigravitation intensive Größen der Teilchen. Bei
elektrischen Ladungen Positron und Elektron; bei der Gravitation Adipol und
Neutrino (a+a- bzw g+g-).
Im ersten Schritt entstehen gravitative
Massen, die in der Folge über Quarks etc. zu Atomkernen führen; die
antigravitativen Teilchen bleiben isoliert.
Aus dem H entstehen somit 4
Teilchenarten. Dann sind die in der folgenden Tabelle gezeigten 16 Paarungen
denkbar. Alle sind theoretisch mit 6,25 % gleich wahrscheinlich, aber wegen der
antigravitativen Abstoßung treten solche Paarungen, die ein a enthalten, im
ersten Zeitintervall nicht auf. Insbesondere werden makroskopische
antigravitative Körper nicht gebildet. Die übrigen sind stabil und fallen
(in der Sprache des Chemikers) als normale Materie aus. Da in dieser so
entstandenen ersten Materie beide Ladungsarten enthalten sind, besteht kein
Grund für einen Zerfall im zweiten Zeitintervall nach dem Vorherrschen der dann
dominierenden Elektrokraft.
In früheren Kapiteln galt: In der Frühzeit
überwog die gravitative die elektrostatische Kraft, sowohl abstoßend als auch
anziehend. Somit gibt es für die Paare ein Vorher und Nachher. Ursache war
entsprechend der größer werdenden Lichtgeschwindigkeit gemäß m = E/c²
eine stetig abnehmende Masse. Die Grenzlinie liegt dort, wo beide Kräfte gleich
groß sind (etwa Planck-Masse).
In den Spalten 3 und 4 zeigen + Zeichen bzw.
- Zeichen an, ob Teilchen oberhalb und unterhalb der Grenzlinie möglich sind.
Vorher existierten daher nur Teilchen der Zeilen 1, 2 (identisch mit 5) und
6. Falls anfangs die Gravitation die stärkere Kraft war, dann ist
unmittelbar einzusehen, dass die Paarung g+g- bzw. g-g+ die stabilste war, da
beide Kräfte attraktiv wirkten. Die g+g+ und g-g- Teilchen lagerten sich um in
g+g- Teilchen ((g+g+) + (g-g-) = 2 (g+g-)). Damit
waren nahezu alle Teilchen ohne ein a ausgefallen. Ab hier folgt nun
unter Beachtung der Ergebnisse des Kapitels "Gibt es ein Urteilchen"
in der Folge die oft beschriebene Entwicklung ähnlich zur Standardtheorie.
Adipole sind elektrisch neutral und
antigravitativ. Solche Teilchen befinden sich in den Zeilen 12 und 15.
Teilchenpaare der Zeilen 8,9,11,14,16 entstanden zu keiner Zeit.
In Tabelle 2 (nachher) sind die Paare wegen
der unterschiedlichen elektrischen Ladungen stabil. Reagierten aus Tabelle 2
Teilchen der Zeile 4 oder 7 durch Anlagerung, so ergäbe sich folgende
Situation:
|
Zeile |
Paarung |
vorher |
nachher |
identisch mit Zeile |
|
1 |
g+g+ |
+ |
- |
- |
|
2 |
g+g- |
+ |
+ |
5 gravitativ |
|
3 |
g+a+ |
- |
- |
- |
|
4 |
g+a- |
- |
+ |
13 |
|
5 |
g-g+ |
+ |
+ |
- |
|
6 |
g-g- |
+ |
- |
- |
|
7 |
g-a+ |
- |
+ |
10 |
|
8 |
g-a- |
- |
- |
- |
|
9 |
a+g+ |
- |
- |
- |
|
10 |
a+g- |
- |
+ |
7 |
|
11 |
a+a+ |
- |
- |
mit 16 Adipol |
|
12 |
a+a- |
- |
+ |
Adipol |
|
13 |
a-g+ |
- |
+ |
4 |
|
14 |
a-g- |
- |
- |
- |
|
15 |
a-a+ |
- |
+ |
Adipol |
|
16 |
a-a- |
- |
- |
mit 11 Adipol |
Verbleibende Zeilen mit a- und g- Teilchen
sind:
|
Zeile |
Paarung |
oder |
vorher |
nachher |
nach Reaktion 1 |
nach Reaktion 2 |
|
4 |
g+a- |
a-g+ |
- |
+ |
g+g-a+a- |
(g+g-) (a+a-) |
|
7 |
g-a+ |
a+g- |
- |
+ |
Wie Adipole antigravitativ und neutral
gegenüber elektrischen Ladungen sind, so wären diese Vierer-Teilchen sowohl
gravitativ und elektrisch neutral gegenüber anderen Teilchen (Vorletzte
Spalte). Seine 4 Komponenten sind die des H. Zerfielen die H-Teilchen in
Teilchen mit entgegengesetzten Spins (+1; -1 Bosonen), so hätten die
Komponenten in der ersten Tabelle den Spin 1/2, Adipole danach also den Spin 1,
die Vierer-Teilchen den Spin 2. Natürlich sind das
Spekulationen.
Reagierten die Teilchen jedoch
entgegengesetzt zur Annahme gemäß (g+a-)+(g-a+)= (g+g+)+(a+a-) dann entstünden
keine Viererteilchen, sondern Adipole und gravitative Massen (letzte Spalte).
Auch hier geht es nur um denkbare Modelle.
Wie aber reagieren die g+g- Dipole
miteinander? Sie können vielgliedrige Ketten, Ringe, Ebenen und Würfel bilden.
Der einfachste Ring besteht aus drei Dipolen, der sich um zwei
Verbindungslinien faltet (Teilchen 2-6 und 3-5; Zählweise analog zum
Benzolring) und Oktaederform annimmt. Damit liegt das räumliche Modell des oben
eingeführten u°-Quarks als Boson vor. Zwei dieser u°-Quarks können durch
Ladungsaustausch unmittelbar in uu'- oder dd'- Quark-Paare disproportionieren.
Damit ist der Anschluss an das obige Kapitel "Gibt es ein
Urteilchen?" gewonnen.
Im Endzustand sind alle verbliebenen Teilchen
Dipole, die bei Rotation Spin und magnetisches Moment aufweisen. Sie
bewirken in ihrer Umgebung Drehmomente auf andere Dipole, so wie es jeder
Chemiker beim Einschalten seines Magnetrührers beobachtet. Mit diesem
Teilchenbild werden so Magnetkräfte auf die Elektrokraft reduziert.
Anzumerken ist, dass unmittelbar nach Zerfall
des H gravitative Massen vorliegen, die aber nicht mit Strahlung wechselwirken.
Qualitativ ist hier die Möglichkeit für eine Annahme "Dunkler
Materie" als Zwischenstufe bei der Materiebildung einzusehen.
Ausgang für alle Teilchen war das H-Teilchen,
das hypothetisch bei abnehmender Gravitationskraft instabil wurde und
diese Reaktionskette einleitete. Im Falle sehr großer Gravitationskräfte,
sollten H-Teilchen wiederum stabil sein. Dann muss die Rückreaktion ablaufen.
Die Reaktion wäre also reversibel. Solche Gravitationskräfte liegen
jedoch auf oder in Schwarzen Löchern vor. Das begründet die Annahme einer
Abstrahlung von H-Teilchen aus dem Schwarzen Loch (SL).
Nach diesem Modell liegen positive und
negative Ladungen in gleicher Anzahl im Universum vor. Das Mengenverhältnis der
Teilchenarten ist 1. Hier sei an die umfangreiche Untersuchungen Eddingtons,
Einsteins, Diracs erinnert, wie sie ausführlich von John D. Barrow(1)
beschrieben wurden. Bei einer vollendeten Physik sollten die Verhältnisse aller
Elementarteilchen zueinander kleinere ganze Zahlen sein. Mit den
Vorstellungen, wie sie im Abschnitt über "Urteilchen " beschrieben
wurden, mit der versuchsweisen Berechnung der Nukleonengewichte aus den
Komponenten ist auch dort die Ermittlung des Zahlenverhältnisses gegeben.
Unverständlich sind aber, wenn man diese
streng korpuskulare Beschreibung des Materieaufbaus und der Materieentstehung
fortsetzt, die Darstellungen von Zerfallsbilder, wie sie in
Hochleistungs-Ringbeschleunigern erzeugt werden. Ganze Teilchenschauer, wie
sie bei den hochenergetischen Streuprozessen erzeugt werden, sind sicherlich
nicht in den miteinander reagierenden Teilchen vorhanden. Solche Reaktionen
werden heute beschrieben mit relativistischen Teilchenmassen, die letztendlich
rechnerisch kinetische Energien in gravitative Massen umrechnen. Hier könnte
sich erweisen, dass zusätzlich weitere Teilchen in großer Zahl in den
Nukleonen, ähnlich wie in SL, eingeschlossen sind. Die lokal große
Dichte in Baryonen stabilisiert dort deren Existenz. Erst beim Eintrag der
kinetischen Energien der Stoßpartner werden der Zerfall und damit die
Teilchenentstehung ausgelöst, die auch dort überwiegend zu symmetrischen
Zerfällen führt. Stabil sind sie in der nächsten Umgebung der Valenzquarks und
Gluonen. Sind so die sogenannten "dressed quarks" zu verstehen?
Die Erkenntnisse aus dem HERA-Experiment (2)
sind dann leicht bildhaft zu deuten, wenn man die geschilderten valenznahen
Teilchen als die "wee"-Partonen ansieht, wie sie Feynman einst
annahm. Statt der Gluonen kann man diese Partonen als die nichtelektrischen
Teilchen ansehen. Werden sie von den stoßenden Teilchen, deren Energie für
tief-inelastische Stöße ausreichen, getroffen, so zerfallen sie unter Aussenden
von Adipolen in gravitative Massen, wie sie in den Streuexperimenten gefunden
werden. Die entstehenden Teilchen sind dabei "Compounds",
die, wie die kleinen Zerfallszeiten zeigen, schnell zerfallen in die bekannten
Quarks und Leptonen. Entstehende Adipole entweichen, so dass die
Reaktionen irreversibel sind. Wieder ähnlich, wie beim
"Urknall" angenommen wird.
Bei den Überlegungen zur Dichte der
„Singularität“ des Schwarzen Loches war angenommen worden, dass sich +m/+e
und +m/-e ähnlich dem NaCl-Gitter anordnen. Bei +m wären das kondensierte
neutrinoähnliche Teilchen mit geradem inneren Spin, bei –m dagegen nicht
kondensierbare Adipole mit geradem inneren Spin. Sind aber hier die
Einzelteilchen in positive und negative Anteile separierbar? Falls nein, dann
sind die Teilchen jeweils einer Art nicht unterscheidbar. Wenn auch hier die
Theorie für Bose-Einstein-Kondensate anwendbar wäre, dann kann für das
Teilchen mit Gl.(1) aus (5) eine „Thermische de Broglie-Wellenlänge“ von
Λ = 2.8 mm / T^0.5
ermittelt werden. Das heißt: Selbst bei sehr hohen Temperaturen
wäre die Vorstellung von nicht unterscheidbaren Teilchen im Nukleon
erlaubt und damit Kondensation möglich. .
Bei 2,7 K beträgt die de Broglielänge 1,6 mm,
was bedeutet, dass bei kleineren Teilchenabständen, also insbesondere bei 0.4
mm) die massiven Teilchen kondensieren. Das ist notwendig, wenn die von
„schwarzen Löchern“ abgestrahlten H-Teilchen nach dem Zerfall wieder zu Sternen
kondensieren.
Über diesen Mechanismus können Teilchen
massiv werden. Aber sogleich tritt die Frage auf, was eine Begrenzung der
Massenzunahme nach oben verursacht. Falls die Teilchen anfangs durch
Kondensation wuchsen, so erreichten sie nach Abkühlung bis etwa 10+24
K eine thermische de Brogliewelle von etwa 1 fm, was bedeutet, dass bis zu
diesem Volumen Teilchen durch Anlagern von u°u° oder g+g- Paaren
kondensieren.
Division des Nukleongewichtes (1,6*10-27
kg) durch das im ersten Teil ermittelte Adipolgewicht (stellvertretend für das Neutrinogewicht),
ergibt etwa 10+12 g+g- Paare als kondensierte Masse.
Das stützt die Vorstellung, dass die Dichten
in Quarks und Singularitäten Schwarzer Löcher von gleicher Größe sind.
Gleiche Überlegungen zur „Thermischen de
Broglie-Wellenlänge“sollten auch für die Adipole gelten. Da sie aber als „Quasigitter“
das Universum ausfüllen, ist das dann sicher auch bedeutsam für die Diskussion
über Kohärenz/Dekohärenzfragen.
Eine weitere sehr leicht vorstellbare
Möglichkeit ist, dass das gesamte Universum mit den "masse- und
ladungslosen" H-Teilchen ausgefüllt ist. Das Verhältnis der übrigen
Teilchenarten wird dadurch nicht verschoben.
Immer, wenn ein H-Partikel angeregt wird,
zerfällt es in Teilchen und Antiteilchen (Adipol und Elektron-Neutrino), so
dass der Saldo erhalten bleibt. Zusammen mit einer anschließenden Rückreaktion
können so Quantenfluktuation im Vakuum erklärt werden, die mit kurzzeitigem
"Borgen" von Energie aus dem Vakuum immer schwer einsehbar
sind.
Dann ist aber auch bei bestimmter Temperatur
und passender Aktivierungsenergie ein dynamisches Gleichgewicht von
vollständigen und dissoziierten H-Teilchen denkbar, so dass im Mikrobereich
Massen kurzzeitig entstehen und verschwinden. Nach der Allgemeinen
Relativitätstheorie ist das aber mit einer kurzzeitigen Krümmung des Raumes
(Raumzeitschaum) verbunden(3).
Dieser Vorgang entspricht dem seit langer
Zeit in der Chemie bekannten Prinzip von Le Chatelier, wobei die
Konzentrationen der Edukte und Produkte bei Änderung der Umweltvariablen sich
so verändern, dass der Änderung der Variablen entgegengewirkt wird (Beisp:
Haber-Bosch-Verfahren zur Ammoniaksynthese). Der Zerfall der H-Teilchen im
weiteren Umfeld des SL erzeugt neben neuer Materie und Sternen Adipole, die die
lokale Konzentration bis zur Oberfläche des SL erhöhen. Bindung der Adipole
dort mit der Materie des SL erzeugt neue H, die ihrerseits wiederum entweichen.
Wäre die Enthalpieänderung bei der Reaktion bekannt, so wären mittels
Massenwirkungsgesetz neben der Konzentration von Adipol- (aus
Lichtgeschwindigkeit ! ) auch die der H-Teilchen im Bereich des SL, aber auch
in den großen sternfreien Leerräumen zu bestimmen.
In der Umgebung des SL ist die
Konzentration der Adipole größer; daher muss dort die Permittivität εo
des Vakuums größer, die Lichtgeschwindigkeit kleiner sein. Folge wäre eine
Ablenkung von Lichtstrahlen, die tangential das SL passieren; eine Analogie zu
gebeugten Sonnenstrahlen in der Erdatmosphäre.
In der Elektrostatik sind Feldstärke,
elektrostatisches Potential, Energie des elektrischen Feldes mit Verwendung der
Influenzkonstante εo definiert, die aber proportional zur
Anzahl der Adipole mit N = 0 ebenfalls Null ist. Da aber wegen der Symmetrie
Adipole und elektrische Ladungen parallel entstehen, bleibt die Feldstärke mit
E = Q/4πr²εo als Grenzwert endlich.
Modell des "Gravitons"?
Im beschriebenen Modell ist es
gelungen, elektrostatische und elektrodynamische Kräfte durch Teilchen,
Adipole, zu beschreiben. Wegen des dipolaren Charakters vermag das Teilchen nur
zu binden zwischen ungleichen elektrischen Ladungen. Gleichartige Ladungen
werden abgestoßen. Wichtigste Eigenschaft ist daher der vermittelnde
Dipolcharakter.
Folgendes Gedankenexperiment möge ein
Konzept für die Gravitation versuchen:
Zwei große Massen mit jeweils einem positiven
Ladungsüberschuss ziehen einander gravitativ an. Es werden jetzt
schrittweise von beiden elektrisch neutrale Teilmassen entfernt. Nach endlich
vielen Schritten werden die Massen einander abstoßen, da nunmehr die elektrischen
Ladungen einander abstoßen. Beträgt die Ladung +e (mit e als Elementarladung),
so beträgt die korrespondierende Masse 1,9*10-9 kg (Größenordnung
der Planck-Masse: ca. 10-8 kg).
Könnte man nun die Massen schrittweise
reduzieren bis zum Gewicht eines Protons (1.67E(-27) kg), so reduzierte man die
Gravitationskraft wegen des Quadrates der Masse um rund 10^[2*(-27 + 9)], also
um den Faktor 10-36, wie die klassische Physik es in etwa fordert.
Da e oder auch 1/3 e die kleinstmögliche
Ladung ist, können Teilchen mit kleinerer Masse, falls sie gleiche Ladung
tragen, nicht gravitativ kondensieren oder, da nach obigem Konzept kein
Teilchen ohne elektrische Ladung existiert, sind antigravitative Massen
außer Adipolen nicht möglich. Es bedarf also einer verhältnismäßig großen
Masse, um die Elektrokraft zu überwinden.
Antigravitative Adipole wirken stets
abstoßend; sie können also nicht als Kombination oder in anderen Strukturen
gravitativ wirken. Dagegen können H-Teilchen nach Zerfall mit
Adipolen gravitative Ketten bilden:
Die folgenden Darstellungen dienen nur zur
Visualisierung der Vorstellungen.
MM = Makroskopische Masse
MM + H + Adipole =
MM + m+e- … +e-m
………Adipole……….. -m+e --- -e-m +
MM
MM + m+e+ … -e -m
………Adipole……….. -m+e --- -e-m + MM
Oder mit 2 Möglichkeiten der
Ankopplung:
MM + (g- … a+)a-a+a-a+a-
…( )…a+a-a+a-a+(a- … g+) + MM
MM
+ (g+ … a -)a+a-a+a-a+ …( )…a-a+a-a+a-(a+ … g-) +
MM
MM +
(g- … a+)a-a+a-a+a- …(a+)…a-a+a-a+a-(a+
… g-) + MM
MM + (g+
… a -)a+a-a+a-a+ …(a- )…a+a-a+a-a+(a- … g+) + MM
Die mittlere Klammer zeigt, dass immer eine
alternierende Ladungskette mit weiteren, immer verfügbaren Adipolen möglich
ist. Damit sind solche Konstrukte immer attraktiv.
Wären die MM, was oben ausgeschlossen
wurde, antigravitativ, entstünde ein umgekehrt antigravitatives Konstrukt.
Die gravitativen g des H-Teilchens
orientieren sich auf beiden Seiten zur gravitativen Masse hin. Daran schließt
ein Adipol aus dem H-Zerfall an. Weitere Adipole lagern sich an, wobei –
gedanklich – beide Ketten parallel zu Viererblöcken zusammengefasst werden, die
elektrisch neutral, mit Spin 2 als „Graviton“ vermutet werden.
|a-a+|
|a-a+| |a-a+| |a-a+| |a-a+| |a-a+| |a-a+| |a-a+|
|a+a-|
|a+a-| |a+a-| |a+a-| |a+a-| |a+a-| |a+a-| |a+a-|
Ferner ist die Annahme, dass das gesamte
Universum mit diesem Neutralteilchen H ausgefüllt ist, kaum zu widerlegen -
aber auch kaum zu beweisen. Die Gesamtteilchenbilanz wird nicht beeinflusst.
Insbesondere die letzten Abschnitte sind
spekulativ, sollten aber nur zeigen, dass auch für die Gravitation auf
Teilchenbasis Wechselwirkungsteilchen denkbar sind. Obwohl in der
Hochenergiephysik in der Theorie fast immer mit Feldtheorien gearbeitet wird,
so sind doch letztlich immer definierte Teilchen das Endziel, wie die
inzwischen umfangreichen Tabellen von Nukleonen, Hyperonen, Mesonen, Leptonen
zeigen.
Erinnert sei hier auch an die Maxwell’schen
Feldlinienröhren; und ebenso wurden kettenförmige Adipole als Vermittler
zwischen elektrischen Ladungen angesehen.
Falls dieses Modell hält, sollten Gravitonen
die Spinzahl 2, Adipole dagegen 1 aufweisen. Als Gas behandelt sollten Adipole
der Bose-Einstein-Statistik gehorchen, die bei tiefen Temperaturen in die
Boltzmann-Verteilung übergeht. Dann ist ein einfacher Übergang
zum Planck’schen Strahlungsgesetz und damit zur Hintergrundstrahlung
gegeben.
Die Wellenmechanik beschreibt
befriedigend die Struktur des Atoms mit Orbitalen, deren Formen für die
Struktur chemischer Verbindungen maßgebend sind. Warum aber ordnen sich die
Elektronen so an? Ein Analogon ist die schwingende Platte, die,
bestehend aus einer Unzahl kleinster Teilchen, Schwingungen unter Beachtung der
Randbedingungen ausführt. Dadurch werden Sandkörner oder Bärlappsamen in der
bekannten Anordnung als Chladni-Bilder lokalisiert. Ist es denkbar, das
auch die großen Leerräume im Atom mit kleineren Teilchen besetzt sind, die in
Analogie zu den Sandkörnern die Elektronen positionieren? Jedes mit seiner
spezifischen Energie? Bei Wechselwirkung mit anderen Teilchen werden sich die
Orbitalformen unter Energieaufahme - oder - abgabe ändern. Die neue Form
wird gedämpft einschwingen und in die Umgebung eine begrenzt lange Schwingung
abgeben und so als Soliton eine fokussierte Adipolwelle auslösen.
All das lässt vermuten, dass Teilchen, bzw.
die Einzelteilchen in zusammengesetzten Partikeln gleiche Massendichte
besitzen, letztlich jene, wie sie weiter oben für das Schwarze Loch gefunden
wurde. Dann hätte das kleinste Teilchen, wie es unter Urteilchen beschrieben
wurde, einen Durchmesser von etwa 1E(-25) m (aus: Adipolgewicht und Durchmesser
nach Cowan u.Reines), der sich in die Reihe der fallenden Teilchendurchmesser
einreiht.
Angesichts heutiger Bilder und Modelle
erscheinen die Vorschläge befremdend, aber die Vorstellungen von Wurmlöchern,
aufgerollten Raumdimensionen, Leben auf Branen etc sind es sicher ebenso, und
die aktuellen Wanderungen in frühere Universen bei rückläufiger Zeit sind wohl
ein neues Gebot der neuzeitlichen Kosmologie. 1571
(1) Barrow, John D., Das 1x1 des Universums,
Campus 2004
(2) Caldwell,A. und Grindhammer,G. Physik
Journal 6 (2007) Nr.11 "Im Herzen
der Materie"
(3) Greene,B. Der Stoff,aus dem der Kosmos
ist, Goldmann 2008, S.376
(4) Penrose,R. Computerdenken,
Spektrum-Verlag
(5)
http://stephanhartmann.org/Hartmann_BEC.pdf
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