Zusammenfassung

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Wenn du merkst, dass du zur Mehrheit gehörst, wird es Zeit, deine Einstellung zu revidieren.(Mark Twain)

Nach Prüfung des Michelson-Morley-Versuches werden als Hypothese antigravitative Elementarteilchen (Adipole) angenommen, die symmetrisch mit gravitativen Teilchen in gleicher Menge entstehen. Größere antigravitative Massen können nicht entstehen – die Ursprungsteilchen bleiben isoliert. Sie bilden im gesamten Universum den "Einstein-Äther.

Die Lichtgeschwindigkeit bestimmt die Masse (etwa: Neutrinomasse), die Vakuuminfluenz die Dichte solcher Teilchen und das Produkt dieser Größen die mittlere antigravitative Massendichte des Universums, deren Betrag mit dem der gravitativen übereinstimmt.

Die Integration dieses Teilchens in ein Modell aller bekannten Teilchen erlaubt die Existenz eines "Äthers im Sinne Einsteins".

Kosmologische Konstante, Vakuumenergie und Baryonenasymmetrie sind weitere Teilergebnisse. Dekohärenz führt zur Erklärung von Aspekt-Ergebnissen, Doppelspalt-Resultaten und Beschreibung der Lichtausbreitung. Der mittlere Abstand der schwingenden Teilchen führt zu einer Wellenlänge, die mit jener der Hintergrundstrahlung praktisch übereinstimmt.

Wegen der Symmetrie sind die mittleren Dichten für antigravitative und gravitative Massen des Universums gleich. Die daraus ermittelte Hubble-Konstante zeigt, dass nicht ein Urknall, sondern die permanente Ausdehnung der verschiedenen Blasen/voids durch die antigravitativen Teilchen bestimmend für deren Expansion ist, was eine positive kosmologische Konstante bedeutet. Die Hubble-Gerade erfährt eine andere Erklärung.

Die mit Partikeln erklärten Elektrokraft und Gravitation führt zu einer isomorphen Beschreibung der ART. In einem Kapitel über den Materie- und Teilchenaufbau wird das Standardmodell der Materie zwar erweitert, aber nicht verändert. Das antigravitative Teilchen ist mit seinem gravitativen Partner Urbaustein. Aus letzterem sind viele bekannte Teilchen erklärbar. Dabei ergibt sich folgerichtig ein weiteres "Quark", das Baustein der Gluonen ist und bekannte Reaktionen im Sinne der Feynman-Graphen und Vertices erklärt. Es wird die Ruhemasse von Neutron und Proton und weiterer Teilchen erläutert.

Ein Vergleich der Erstarrung von Metallen oder allgemein von Festkörpern mit der Wandlung des Universums zeigt Parallelen. Aus einem solchen Modell folgt die Reihenfolge der Entstehung von Sternen, elliptischen Galaxien, Spiralnebeln und deren bekannte Anordnung mit großdimensionalen materiefreien Räumen. Die Dichte der zur "Singularität" kondensierten Materie wird geschätzt.

Aus deren Rekombination mit Adipolen (antigravitative elektrische Dipole) entstehen erneut Ausgangsteilchen, die entweichen und Anlass für die Bildung neuer Materie und Sterne sind. Folge des Modells ist ein entropischer Kreisprozess. Damit wird ein Urknall mit anschließender Inflation sinnlos.

Adipole erlauben eine andere Deutung des Doppelspaltversuchs. Die Ableitung der de Broglie-Beziehung ist ein weiteres Resultat.

Besondere Aufmerksamkeit galt stets - soweit bekannt - gesicherten Versuchsergebnissen, die immer letztendlich entscheiden. Aber sie erlauben unterschiedliche Deutungen, wobei auch, wie Carlo Rovelli(1) betont, spekulative Theorien durchaus interessant sind.

Spätere Anhänge zeigen, dass deren Potential nicht ausgeschöpft ist. Der Sinn eines solchen Schrittes zurück zu Modellen hat Eugene Wigner als Theoretiker sehr überzeugend beschrieben.

Es bringt ferner Lösungen für die von Lee Smolin aufgezählten "Fünf großen Probleme der Theoretischen Physik".

Die lauten:

The problem of quantum gravity:

The foundational problems of quantum mechanics: Resolve the problems in the foundations of quantum mechanics, either by making sense of the theory as it stands or by inventing a new theory that does make sense.

The unification of particles and forces: Determine whether or not the various particles and forces can be unified in a theory that explains them all as manifestations of a single, fundamental entity.

The tuning problem: Explain how the values of the free constants in the standard model of particle physics are chosen in nature.

The problem of cosmological mysteries: Explain dark matter and dark energy. Or, if they don't exist, determine how and why gravity is modified on large scales. More generally, explain why the constants of the standard model of cosmology, including the dark energy, have the values they do.

(1)Spektrum d. Wiss. März 2006 Rovelli,Carlo

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Bernhard Reddemann